Baumann, G├╝nter
Vun Sien un Schien
un anner Stremels, St├╝cken un Leeder op Platt

G├╝nter Baumann hett en nieges Book rutgeven, ditmaal inÔÇÖn Egenverlag, d.h. ÔÇ×make a bookÔÇť, Neukirchen.

He seggt vun sik: ├ľverhaupt schriev ik gor keen B├Âker, ik sammel blo├č de St├╝cken, de mi so infallt.ÔÇť He hett sammelt, un twars en ganze Menge Riemels, St├╝cken un Leder op Platt, as dat inÔÇÖn ├ťnnertitel heet.

Dat Book is opdeelt in ÔÇ×Ut de HeimatÔÇť, Wat l├Âppt de Tiet!ÔÇť, ÔÇ×St├╝cken toÔÇÖn NadenkenÔÇť, ÔÇ×Uns ModerspraakÔÇť, ÔÇ×Holsteen singt!ÔÇť un ÔÇ×Vun dit un datÔÇť.

├ťm dat v├Ârweg to seggen, dat Book hett mi bannig goot gefullen. Toeerst heff ik dacht: al wedder so D├Ârpsgeschichten un D├Ântjes. Aver nee, full dorneben.

Dat s├╝nd t.D. St├╝cken mit en geschichtlich Achtergrund, t.B. ÔÇ×Vun de LandesgeschichtÔÇť oder ÔÇ×Woans de Stadt Gl├╝ckstadt to ehren Naam keemÔÇť. He schrifft ├Âver de Klimawandel, wo dat Water j├╝mmer h├Âher stiggt un wat de L├╝├╝d al fr├Âher dortegen daan hebbt. Een Geschicht hannelt vun ÔÇ×De Wirtschaftswunder-TietÔÇť

un ├Âver de Maanlandung. Sien Texten s├╝nd bunt as dat Leven un in en Platt, dat glatt to lesen is.

Wat mi nich so goot gefullen hett, s├╝nd de Sieden ÔÇ×Holsteen singtÔÇť, wo G├╝nter Baumann op bekannte hochd├╝tsche Leder en plattd├╝tschen Text maakt hett.

Mag ween, dat en Koppel Lesers dat goot finnen.

Man sien Riemels un de Gedanken-Spleten s├╝nd t.D lustig aver ok achtersinnig.

ToÔÇÖn Sluss gifft dat noch en Woort-Verkloren ÔÇ×as l├╝tte H├Âlp f├Âr de LesersÔÇť as he schrifft.

Ik w├╝nsch mi, dat vele L├╝├╝d dit Book kopen un mit Vergn├Âgen, aver ok nahdenkern lesen. (Johanna Kastendiek, Rez. in: Quickborn 2019, Heft 2, S. 83)

G├╝nter Baumann, Jahrgang 1932, geb├╝rtiger Dithmarscher und in den f├╝nfziger und sechziger Jahren Mitarbeiter des "Meldorfer Hausfreund", war von 1950 bis zum Eintritt in den Ruhestand als Schriftsetzer und Korrektor t├Ątig. Seit ├╝ber 50 Jahren lebt er in Itzehoe und verfasst als Mitglied der "Steenborger Plattsnackers" B├╝cher in plattseutscher Mundart.

In seinem neuen, neunten Buch schreibt er unter anderem, was in Steinburg aus der altnordischen Gottheit "Freya" geworden ist, wo sich die l├Ąngste Drahtseilbahn Europas befand, warum "Aukieker" nicht mit dem "Tidenkieker" zu verwechseln ist und wof├╝r die Grogtrinker in Dithmarschen eigens ein Seminar haben.

Mit einem R├╝ckblick auf die Jahre 1950-1970 l├Ąsst der Autor die Zeit des Wiederaufbaus noch einmal aufleben, und in den "St├╝cken to┬┤n Nadenken" stehen Gedanken zu lesen ├╝ber Zukunftsangst, Einsamkeit, Jugend, Alter und ├╝ber den zunehmenden Stra├čenverkehr.

Die plattdeutsche Sprache wird jetzt auch von Amts wegen gef├Ârdert; besonders in en Schulen. Hierf├╝r empfiehlt sich der "Schnellkurs in Holsteiner Platt". Aber auch andere regionale Mundarten wie das Mecklenburger Platt leben weiter, es muss nur ab und zu, wie in diesem Buch, darauf aufmerksam gemacht werden. Auf Plattdeutsch k├Ânnen auch bekannte alte Melodien mit urspr├╝nglich hochdeutschen Texten gesungen werden, wie zum Beispiel "Kein sch├Âner Land in dieser Zeit".

Abgerundet wird das Buch durch allerhand Verse wie das Titelgedicht "Vun Sien und Schien" und ├Ąhnliche zum Schmunzeln anregende "Riemels und St├╝cken". (Verlagstext)

ISBN 978-3-9617-2039-2

Neukirchen: Verlag make a book 2018, 182 S.

ISBN: 9783961720392
Kategorie: 1

Bestellnummer: BO MAB 4108
Vun Sien un Schien
Dat köst Woveel wullt Du?
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