Gillhoff, Johannes

Das Mecklenburgische Volksr├Ątsel

Gillhoff erwarb sich volkskundliche Verdienste bei der Erforschung des Mecklenburger Platt. Auf diese macht der Rostocker MV Taschenbuch-Verlag mit der Neuauflage der "Mecklenburgischen Volksr├Ątsel", die 1892 erstmals erschienen sind, aufmerksam. Dazu verfasste Hartmut Brun aus P├Âlz ein kenntnisreiches Nachwort. Damit wird f├╝r den am Plattdeutschen interessierten Leser ein wichtiges Buch wieder zug├Ąnglich, zumal das n├Ârdliche Prignitzer Platt eng mit dem s├╝dlichen Mecklenburger Platt verwandt ist. Johannes Gillhoff begann 1888 mit der Sammlung umgangssprachlicher Wendungen. Etwa 4000 niederdeutsche Ausdr├╝cke, Redensarten und Sprichw├Ârter trug er innerhalb eines Jahres zusammen und publizierte sie in einem Parchimer Schulbericht. Vier Jahre zuvor hatte der Lehrer Richard Wossidlo, der sp├Ąter zum bekanntesten Volkskundler Mecklenburgs wurde, in Waren mit Gleichem begonnen. Zwischen Gillhoff und Wossidlo entspann sich ein reger Kontakt, den Gillhoff aber abbrach, als Wossidlo ihn um ├ťberlassung seiner Sammlungen bat. Gillhoff ver├Âffentlichte seine Ergebnisse in den "Mecklenburgischen Volksr├Ątseln". Er st├╝tzte sich dabei auf die Zuarbeit vieler Kollegen, darunter die in der N├Ąhe der Grenze zwischen Mecklenburg und der Prignitz lebenden Lehrer Bruhns in Brunow, Schr├Âder in Karbow, Mahncke in P├Âlz, M├Âller in Spornitz sowie Viereck in Wangelin. Das Buch vereint 931 R├Ątsel plus Varianten, die Gillhoff in Themenbereiche aufgliederte. (Text von Dr. Wolfgang Hennies vom 16.10.2002, M├Ąrkische Allgemeine)

Rostock: Weiland/BS-Verlag 2001, 232 S

ISBN 3-935171-32-3

ISBN: 3935171323
Kategorie: 1

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Das Mecklenburgische Volksr├Ątsel
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