Schaefer, Friedrich Hans
Fiete Knast un de Monarch. Norddeutsche Lügengeschichten

To'n hunnersten Geburtdag vun Friedrich Hans Schaefer: En Lusterbook mit Opnahmen vun 1988, wo de de Jubilar ut sien Wark "Fiete Knast un de Monarch" sülms vörleest.

"Friedrich Hans Schaefer wurde am 24.3.1908 in Rostock geboren. Er absolvierte eine Schneiderlehre und legte 1929/1930 die Meisterprüfung ab. Danach studierte er in Berlin, um als Gewerbelehrer unterrichten zu können. So arbeitete er an verschiedenen berufsbildenden Schulen und kam 1950 schließlich nach Ahrensburg; bis 1973 lehrte er an der dortigen Kreisberufsschule. In seinem liebevoll gepflegten Haus am Rande der Stadt entstanden die Werke, die ihn bekannt gemacht haben, dorthin lud er gern Freunde und Bekannte ein, die er durch seine literarische Arbeit kennen gelernt hatte. Stolz war er darauf, bereits in den 80er Jahren mit dem Computer seine Texte verfassen zu können.
Am 1. Dezember 1998 ist er 90jährig gestorben und hinterließ nach 64jähriger Ehe seine Frau Lore sowie drei Kinder, Enkel und Urenkel.
Friedrich Hans Schaefers Interesse für Literatur und Theater zeigte sich bereits in jungen Jahren, als er sich ein Puppen- und Marionettentheater baute und als Schauspieler versuchte. Auch Zeichnungen und Linolschnitte waren sein Metier und damit hat er viele seiner Texte illustriert.
Seine Karriere als beachteter niederdeutscher Autor begann jedoch erst, als der Ruheständler Zeit für das ausgiebige Schreiben hatte. Unzählige hochkarätige Hörspiele sind dabei entstanden, u.a. „De mit dat Teken“ (1967) (erschienen im Verlag der Fehrs-Gilde), aber auch Theaterstücke und vor allem Übertragungen von Weltliteratur ins Plattdeutsche. Er übertrug Lyrik von Francois Villon ebenso wie „Pippi Langstrumpf“. Seine Nachdichtungen von Goethes „Faust“ und Kleists „Der zerbrochene Krug“ gehören inzwischen zu den besonders erfolgreichen Inszenierungen norddeutscher Bühnen.
Eines seiner letzten veröffentlichten Werke war „Fiete Knast un de Monarch“ (1987, Verlag Boyens u. Co.), ein Glanzstück plattdeutscher Prosa, bei dem die ironisch-tiefsinnige Kunst des Autors besonders gut zur Geltung kommt, illustriert mit Linolschnitten des Autors. Dabei liegen die Grundlagen der Geschichten um den kleinen Gnom Fiete Knast bereits in der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als er in Feldpostbriefen an seine Kinder diese literarische Figur entwickelte."

1. De ole Zylinderhaut
2. De Wöttel veritas vulgaris
3. Dat Eierbräuden
4. Hinnerk wull int Paradies
5. Hinnerk un de Müüs
6. Pappelsaft
7. De Monarch un de hoge Kunst

(Plattnet)

Rostock: Hinstorff Verlag 2007

ISBN 978-3-356-01224-8

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Kategorie: CDs

Bestellnummer: CD HIN 1305
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