Sodmann, Timothy ( Hg.)
Dodendantz
Faksimilieausgabe des Druckes L├╝beck 1520

De Reformatschoon weer al meist in de Gangen, as in L├╝beck de letzte Dodendanz druckt w├Âr - en egen Literaturgattung, de de Minschen verklookfideln schull, datt jedereen toletzt doch vun d├╝sse Welt gahn mutt un nix mitnehmen kann - un datt d├╝t Schicksal jedeen drepen deit, wat een en hogen Herrn oder en eenfachen Ackermann is.
Mit seinen 32 Seiten und einem Textumfang von nur 424 Versen ist er zugleich der k├╝rzeste der drei gedruckten L├╝becker Totent├Ąnze. Um so mehr wirken dagegen die 49 Illustrationen, allesamt hervorragende Holzschnitte aus der Werkstatt eines bis heute nicht mit Sicherheit identfizierten sp├Ątgotischen Meisters. Diese nehmen fast die H├Ąlfte des bedruckten Raumes in Anspruch und verleihen so dem B├Ąndchen beinahe den Charakter eines Bilderbuches.
Das vorliegende Kleinod mitteldeutscher Literatur, das 1520 aus gleichen Offizin wie der Rynke de voss und die niederdeutsche Bearbeitung von Sebastian Brants "Narrenschiff" hervorging, ist in der Symetrie seines kunstvollen Aufbaus, in der Kraft seiner Sprache und in der Drastik seiner Ermahnung an uns, die Lebenden, das unausweichliche Ende aller irdischen Daseins stets vor Augen zu haben - und danach zu handeln, ein Kunstwerk ganz besonderer Art.

Mit en Textafdruck in moderne Schrift, en W├Â├Ârverteknis nederd├╝├╝tsch-hochd├╝├╝tsch un en Nawoort ├Âver de Geschicht vun Text un Druck.

Fest eingebunden mit Schutzumschlag und Leseband

ISBN 3-933377-00-5

Vreden und Bredevoort: Achterland Verlagscompagnie 2001, 74 S.

ISBN: 3933377005
Kategorie: 1

Bestellnummer: BO ATL 1851
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