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Die plattdeutsche Sprache im 17. Jahrhundert

Nachdruck aus: Hundert Jahre Oldenburgischer Kirchengeschichte von L. Schauenburg. Kapitel XIII. Die Kultussprache

Schauenburg, Ludwig / De Spieker (Rg.)

Eine übersichtliche Geschichte der geistlichen niederdeutschen Literatur im 16. und 17. Jahrhundert, erschienen während der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert im Rahmen einer gesamtoldenburgischen Kirchengeschichte. Im hier abgedruckten Kapitel lenkt Schauenburg seine Aufmerksamkeit von der Geschichte kirchlicher Organisationsformen und allgemeiner Glaubensgeschichte hin zur Kirchensprache. In erstaunlicher Vollständigkeit werden Bibelausgaben, Kirchenordnungen, Flugblätter, Gebetbücher und Erbauungsliteratur in plattdeutscher Sprache aus ganz Norddeutschland benannt und in einen allgemeinen sprachgeschichtlichen Zusmmenhang, insbesondere im Vergleich zur mündlich verwendeten Predigtsprache, eingeordnet. Ein besonderer Augenmerk gilt dabei dem Oldenburger Land. (Plattschapp)

In diesem Buch schildert Schauenburg den “Abgang des Niederdeutschen aus der Kirchensprache”. Er begründet die norddeutsche Unkirchlichkeit damit, daß den Niederdeutschen die Reformation zwar noch in ihre Sprache übersetzt nahegebracht worden ist, danach aber die Verkündigung in dem ihnen fast als Fremdsprache nur oberflächlich verständlichen Hochdeutsch vermittelt worden ist. Plattdeutsche Gottesdienste wurden erst wieder vor knapp 50 Jahren gehalten. (Verlagstext)

ISBN: 978-3-89598-612-3

Oldenburg: Isensee Verlag 1999, 96 S.

Kategorie: Böker
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