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Dat Geld ligg op de Straot

Plattdeutsche Geschichten von Helmut Holz

Holz, Helmut / Rothmann, Wilfried

Vandage will egentlick keen Mensch 'n "Messie" sien'n. Iähre Hüser un Keller sünd vull van Kraom un Saken, de dao all siet Jaohren staoht. Un et wätt jeden Dag mehr, willdat van de aollen Klamotten aowwer auk nie nich nix wegrüümt wett.

Guott Dank giww et in de Spraok auk noch "Messies" - dat sind de Lüe, de sick van't Plattdüütsch nich trennen wellt. ... (ut de Geschicht "Messies op Platt")

Er bezeichnet sich selbst als „Messie in’t Mönsterländschke“, der Journalist und Autor Helmut Holz. Mit insgesamt nun vier kleinen Büchlein möchte er dem Rückgang des plattdeutschen Sprachgebrauchs entgegen wirken. Es sind Alltagsbeobachtungen und -erlebnisse, die erzählt werden; vieles bildet die Verhältnisse vergangener Zeiten ab. „Man mott sick blaoß to helpen wiëtten“, „Äs dat Ampellecht op Raut stonn“, „Wenn de Welt unnergeiht …“ und als neuestes: „Dat Geld liggt op de Straot“.

Seine Texte sind relativ kurz und auch für Leser, die der münsterländischen „Küërie“ nicht so mächtig sind, gut zu verstehen. So wird Helmut Holz zum Botschafter der Münsterländer Mundart.

Helmut Holz begann sein Arbeitsleben als Bäcker und sattelte später um auf Sportjournalist. Seine Bücher über Schalke wurden gut aufgenommen - nun schreibt der Profi weiter - auf Platt.

Format: 21 x 15 cm

Gewicht: 150 g

ISBN 978-3-87716-667-3

Warendorf: Schnell Verlag 2015, 73 S.

Kategorie: Böker
Bestellnummer: BO SCL 3446
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