Hemingway, Ernest / Timm, Herbert (Övers.)
De ole Mann un de See

Für diese Novelle über einen elementaren Kampf von Mensch und Natur bekam Hemingway den Pulitzerpreis und den Literatur-Nobelpreis. Der kubanische Fischer Santiago kämpft tagelang auf dem Meer mit einem Riesenfisch, bis er ihn tötet. Wegen der Wunden und der Qual, die der Marlin ihm zufügt, entwickelt Santiago eine geistige Verbundenheit und beginnt, den Fisch Bruder zu nennen. In der dramatischen Auseinandersetzung erkennt und akzeptiert der alte Mann seine eigenen Grenzen.

„The Old Man and the Sea“, hier erstmals auf Niederdeutsch übersetzt, ist auch eine Parabel über Hemingways Kampf mit sich selbst als Schriftsteller und als Mann. Die Übersetzung ist doppelt sinnvoll: Einerseits wegen der Verbundenheit der Norddeutschen zum Meer. Andererseits, weil die schmucklose, lakonische Sprache des Autors dem plattdeutschen Erzählen in seiner Gradlinigkeit entgegenkommt.

Ernest Miller Hemingway, 1899 geboren, war Kriegsberichterstatter und Reporter, Abenteurer, Hochseefischer und Großwildjäger. Er liebte das Boxen und den Stierkampf und wurde zu einem der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Nobelpreis 1954. Sein Leben lang litt er an Alkoholismus und Depressionen. Er erschoss sich 1961 mit seiner Flinte.

Herbert Timm, 1941 geboren, war Schulleiter, Bürgermeister, ehrenamtlicher Beauftragter für Niederdeutsch im Landkreis Harburg und engagierte sich vielfältig für Plattdüütsch. Dafür erhielt er 2014 das Bundesverdienstkreuz.

Klappenbroschur 13,5 x 21,5 cm

ISBN 978-3-86940-037-2

Bad Malente: Vitolibro-Verlag 2017, 144 S.

ISBN: 9783869400372
Kategorie: Böker

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De ole Mann un de See
Dat köst Woveel wullt Du?
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