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Fritz-Reuter-Literaturpreis 2020

Im Anfang war die Woort

Flurnamen in Westfalen

Strotdrees, Gisbert

Flurnamen wie Woort, Esch, Geist, Kamp, Brink, Waldemei oder Kopp wurden zumeist mündlich durch die Jahrhunderte gereicht und geben heute nicht selten Rätsel auf. Sie spiegeln vergangene Sprach- und Alltagswelten wider. Außerdem weisen sie indirekt auf den Wandel von Natur und Landschaft hin. An den Flurnamen ist abzulesen, wie die Menschen der ländlichen Gesellschaft ihre Umwelt wahrgenommen und sich darin orientiert haben – und auch, wie sie die Landschaft durch Besiedlung, Landwirtschaft, Handwerk, Handel und Verkehr veränderten.

Fotos und Karten laden zum Blättern und Entdecken ein. In Text und Bild bietet das Buch einen ungewohnten Blick auf die Geschichte der Landschaft und der Menschen in Westfalen und Nordwestdeutschland.

Gisbert Strotdrees wird mit dem Fritz-Reuter-Literaturpreis für sein im Ardey-Verlag erschienenes Buch „Im Anfang war die Woort. Flurnamen in Westfalen“ ausgezeichnet.

„Im Anfang war die Woort“ biete „einen ungewohnt faszinierenden Blick auf die Geschichte der Landschaft und der Menschen und der niederdeutschen Sprache. Zusammenhänge, Besonderheiten und Entwicklungslinien von Sprache und Landschaft treten klar vor Augen”, so die Jury. Das Buch sei „eine Reise in den niederdeutschen Sprachkosmos und in scheinbar untergegangene Sprachwelten.“ Der Fritz-Reuter-Literaturpreis wird jährlich vom Fritz-Reuter-Literaturmuseum und der Stadt Stavenhagen für neue Literatur in niederdeutscher Sprache (Lyrik/ Prosa) oder für sprach- und literaturwissenschaftliche Arbeiten vergeben.

Der Band erscheint in der Reihe "Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie" als Band: 16

H 30 cm / B 21 cm / 1030 g

ISBN 978-3-87023-432-4

Münster: Ardey-Verlag, 2. Auflage 2020

Kategorie: Böker
Bestellnummer: BO ARD 4299
Pries: 24,00 EUR  + Versand
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