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Woher kommt "Hummel, Hummel, Mors, Mors"?

Hanna un de Hummel - Hanna und der Hummel - Book mit Lusterbook dorbi

Vun Telemann, Tüdelband un annerswat

Brunnert, Benita

En Stadtföhren kann so langwielig ween. Oder richtig opregend. Kummt op an wokeen dat maakt un woans vertellt warrt. Papa is dor villicht jüst nich de Rechte. Wenn de Hamborger Hummel dat Leid hett, is dat heel wat anners. So belevt Hanna dat. Papa hett sik veel Möög geven, allens över de Hamborger Neestadt rut to finnen. Man för Mama un Hanna is dat man blots langtöögsch, langwielig, maakt jüm mööd. As Hanna suurmuulsch an’n Hummelbrunnen steiht, warrt de miteens lebennig. De Hummel nimmt ehr mit op en Tour to dat KomponistenQuarteer, den Michel, dörch de Michaelispassaasch, bit to’n Grootneemarkt. Ünnerwegens bemött jüm Georg Philipp Telemann, Ludwig Wolf, de Zitronenjette un allerlei anner Lüüd un Deerten.

Vele Informationen to de Hamburger Geschicht, passlich för Kinner, opschreven vun Benita Brunnert in Platt- un Hochdüütsch. Hanna un de Hummel is en Book för den Plattdüütschünnerricht, sünnerlich för de Hamborger Scholen. De schullen denn ok den Weg gahn, den Hanna mit den Hummel gahn is. De Plan dorto is in’t Book un de Weg so beschreven, dat een sik nich verlopen kann. Dat Henkieken lohnt faken bi de lütten Saken, as de Fotos in’t Book wiest. De blauen Schiller an enkelte Hüüs, Figuren, besünner Huusnummern …

All de Stationen vun de Stadtföhren sünd nochmal extra opföhrt un genauer beschreven. Wo is de Hummel to sien Namen kamen, all de Komponisten, de een in’t KomponistenQuarteer bemöten kann, dat Spinett usw.. Bi dat Spinett hett sik’n Druckfehler insleken, in den plattdüütschen Text steiht de Johrstall 1929, schall 1729 ween (S. 41). Un Korl de Grote warrt op Siet 46 „as de Grünner vun Hamborg beteekt“, betekend harr dat woll heten schullt.

Un denn is dor noch de CD. De Geschicht is as Hörspeel opnahmen. Op Platt- un Hochdüütsch. Dat eerst plattdüütsch Hörspeel för Kinner, seggt de Rutgever. En ganz besünner Bonsche is dat Menuett in G-Dur und G-Moll (TWV 32:1), vun Georg Phillipp Telemann, speelt vun Anke Dennert op dat Spinett. Besöker vun’t Museum dröfft dat Spinett nich anfaten. Dat Instrument is al 1730 boot worrn, kriggt de Leser to weten. Dat „Leed vun’n Jung mit’n Tüdelband“, dat bi de Gebröder Wolf noch „Een Hamburger Jung“ heten hett, dröff ok nich fehlen. Den Text findt een in den plattdüütschen, jüst so as in den hochdüütschen Afschnitt, so dat een mitsingen kann. Ok as Karaoke geiht dat, de Musik is op de CD. Dor schullen all Kinner veel Spaaß an hebben. (Christl Twenhöfel, Rezension, in: Quickborn 111 (2021), Heft 2, S. 69 f.)

Leesproov:

Eigentlich hätte es so ein schöner Tag werden sollen. Mama und Papa hatten Hanna versprochen, dass sie heute Nachmittag über den Dom bummeln. Der Dom ist ein ganz großer Jahrmarkt mit Süßigkeiten, Karrussels, Losbuden und was weiß ich nicht noch alles. Aber vorher wollte Papa sich noch mal ganz kurz in der Hamburger Neustadt umsehen.

Bloß: „Mal eben kurz“ gibt es bei Papa nicht. Schon Wochen vor dem Ausflug hatte er sich quer durch das Internet und Bibliotheken gewühlt und alles über die Neustadt gelesen. Und nun hielt er Mama und Hanna einen Vortrag, den sie eigentlich gar nicht hören wollten. Hanna lehnte sich über einen Brunnen. Sie musste mal verschnaufen und die Ohren ausschütteln. Papas langweiligen Vortrag über die Neustadt konnte sie einfach nicht mehr hören.

„Meeensch”, stöhnte Hanna, „ist das langweilig. Nichts als alte Häuser. Sollen sie doch ohne mich weiter gehen. Die können mich mal...”

Und plötzlich war da ein

Hummeln und Brummeln,

ein Glickern und Gluckern,

ein Prickeln und Prackeln.

Dat schlicker und schlucker,

dat blibber und blubber

un höör gor nich mehr op.

Dor kreeg se wat batz, merrn op’n Kopp.

„Au! - Iiihhhh! Man, was soll das denn?” schimpfte Hanna weiter. Da hatte sie doch glatt einen hölzernen Eimer an den Kopf bekommen. Aus dem Eimer pütscherte ein kleines bisschen Wasser raus und machte sie nass. Hanna sah sich wütend um. Da sah sie einen großen Mann im schwarzen Anzug, Hut auf dem Kopf und ein sonderbares Gestell mit zwei Eimern im Nacken. Der Kerl sah sie von oben herab an und brummelte:

„So, so, langweilig also. Das ist hier alles langweilig. Das Madamchen ist heute wohl ein bisschen widerspenstig, was? Da können sie dich mal. - Naja, zumindest das kann ich verstehen. So in der Art habe ich ja früher auch immer geantwortet, ist es nicht so?” Da tanzten auf einmal gleich ein paar Kinder um ihn herum und riefen immer wieder: „Hummel, Hummel!”)), ...

Yared Dibaba seggt to düt Book: “Hanna un de Hummel“ is en heel wunnerbore Geschicht, bi de du masse över Hamborg un de Neestadt lehrn kannst un döcht dormit ok wunnerbor för den Schoolünnerricht. In dat Höörspeel kannst du denn ok glieks hören, dat du allens op Platt versteihst un wo sik dat in’n Alldag anhöört un dat achterna mit de hoodüütsche Fassung verglieken. “Hanna un de Hummel“ maakt Lust, sik sülvst op ’n Padd to maken un de Stadt kennentolehrn.“

Mit Fotos und Illustrationen von Jenny Müller, Hamburg

Fester Einband

21 x 21cm

ISBN 978-3-94307995-1

Hamburg: Amiguitos 2021, 498 S., + CD mit Hörspielen und Musik, Länge 60 Minuten

Kategorie: Böker
Bestellnummer: BO AMI 4396
Pries: 19,90 EUR  + Versand
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